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Wallis und Futuna ist ein französisches Übersee-Kollektivgebiet im Südpazifik, das aus den Wallis- und Futuna-Inseln und den umliegenden Inselchen besteht. Die Hauptstadt Mata'utu befindet sich auf der Hauptinsel von Wallis, Uvea, und ist das Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum der Region.
Der Archipel mit einer Gesamtfläche von nur 264 Quadratkilometern liegt zwischen Fidschi und Samoa und hat ein tropisches Meeresklima. Die Bevölkerung von etwa 11 000 Einwohnern (2023) ist überwiegend polynesisch, wobei Französisch die Amtssprache ist und Wallisisch und Futuna weit verbreitet sind. Die Insel hat viele vulkanische Hügel, und der höchste Punkt, der Mount Singawi, liegt 524 Meter über dem Meeresspiegel.
Das Gebiet hat sich eine ausgeprägte traditionelle polynesische Kultur bewahrt, in der das Häuptlingssystem noch eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen Leben spielt. Die Wirtschaft basiert auf Subsistenzlandwirtschaft, Fischerei und französischer Finanzhilfe, wobei Kopra und Kunsthandwerk exportiert werden. Aufgrund der Abgeschiedenheit hat sich der Tourismus noch nicht entwickelt, aber es gibt natürliche Attraktionen wie unberührte Strände und Korallenriffe.
Wallis und Futuna unterhält durch das Mata'utu-Abkommen eine besondere Beziehung zu Frankreich und verwendet den Euro als Währung. Die Inselgruppe ist in drei traditionelle Königreiche unterteilt: Uvea, Sigave und Allo, eine uralte politische Struktur, die mit einem modernen Verwaltungssystem koexistiert und ein einzigartiges Regierungsmodell darstellt.
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