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Sommerzeit
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Africa/Lagos |
Manny Zeit im Vergleich zur Pekinger Zeit |
7 Stunden früher |
Mani ist eine Stadt im nördlichen Teil des nigerianischen Bundesstaates Katsina, der im Sahelgürtel am südlichen Rand der Saharawüste liegt. Mani ist ein wichtiges Landwirtschafts- und Handelszentrum, in dem vor allem Erdnüsse, Hirse und Sorghum angebaut werden, und hat sich eine Kultur des traditionellen Hausa-Handwerks und der Märkte bewahrt.
Mani liegt auf 12°51'N, 7°52'E. Es herrscht ein typisches Savannenklima mit ausgeprägten Regen- und Trockenzeiten. Die Regenzeit dauert von Mai bis September und die Trockenzeit von Oktober bis April, bei einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von etwa 28 °C. Die Stadt liegt nahe der Grenze zu Niger und war in der Vergangenheit ein wichtiger Knotenpunkt der transsaharischen Handelsroute.
Die Wirtschaft der Mani wird von der Landwirtschaft dominiert, die durch Viehzucht und Kleinhandel ergänzt wird. Ein traditioneller Wochenmarkt (Kasuwar Mani) dient als Umschlagplatz für landwirtschaftliche Erzeugnisse und Kunsthandwerk aus der Umgebung. Die örtliche Bevölkerung besteht überwiegend aus Hausa und ist kulturell stark islamisch geprägt, was sich in einem ausgeprägten architektonischen Stil und Festen wie dem Koran und den Eid-Feiern widerspiegelt.
Mani ist über eine Straße mit der Stadt Katsina, der Hauptstadt des Bundesstaates Katsina (ca. 70 km), und der Grenze zum Niger verbunden und ist ein wichtiger Knotenpunkt für den Grenzhandel im Norden Nigerias. Obwohl die Infrastruktur relativ einfach ist, spielt die Stadt eine wichtige Rolle für die regionale Ernährungssicherheit und den interkulturellen Austausch.
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