Zeitzone |
Asia/Shanghai |
Standardzeit GMT / UTC |
UTC+8 |
Sommerzeit |
In dieser Region wird keine Sommerzeit angewandt. |
Zeitzone |
Europe/Bucharest |
Standardzeit GMT / UTC |
UTC+2 |
Sommerzeit |
UTC+3 |
Der im nordöstlichen Teil der chinesischen Provinz Guizhou gelegene Kreis Sinan gehört zur Stadt Tongren und befindet sich am Mittel- und Unterlauf des Wujiang-Flusses, was ihn zu einer berühmten Kulturstadt mit langer Geschichte macht. Der Kreis erstreckt sich über eine Fläche von rund 2.230 Quadratkilometern und hat etwa 680.000 Einwohner, wobei die Han-Chinesen die wichtigste ethnische Gruppe darstellen, während eine Reihe von ethnischen Minderheiten wie Tujia, Miao und Gelao zusammenleben.
Sinan liegt am Hang des Übergangs vom Yunnan-Guizhou-Plateau zum Hügelland des westlichen Hunan und wird vom Fluss Wujiang durchflossen, der eine einzigartige Canyon-Landschaft bildet. Aufgrund des milden Klimas, der hohen Niederschlagsmengen und des Reichtums an natürlichen Ressourcen ist Sinan als "Tor zu Nordost-Guizhou" bekannt, da hier in großem Umfang Tee, chinesische Kräuter und spezielle landwirtschaftliche Produkte angebaut werden.
Der Kreis Sinan wurde in der Östlichen Han-Dynastie gegründet und blickt auf eine über 1.800-jährige Geschichte zurück. Er ist eines der am frühesten entwickelten Gebiete in Guizhou. Es gibt alte architektonische Komplexe, Felszeichnungen und traditionelle Dörfer aus der Ming- und Qing-Dynastie, von denen der alte architektonische Komplex von Sitang ein nationales Schlüsseldenkmal ist. Der Landkreis besitzt auch immaterielles Kulturerbe wie das Laternentheater und die Nuo-Oper.
Sinan ist reich an touristischen Ressourcen, der Wujiang River Canyon ist großartig und als "Thousand Mile Wujiang River Gallery" bekannt. Zu den Hauptattraktionen gehören der Sinan-Steinwald, die alte ummauerte Stadt Haojiawan, der Changba-Steinwald und der geologische Karst-Nationalpark Wujiang. Lokale Spezialitäten wie saurer Fisch in Suppe und Nudeln mit grünen Bohnen sind bei Touristen ebenfalls sehr beliebt.
In den letzten Jahren hat Sinan große Anstrengungen zur Entwicklung der Öko-Landwirtschaft und des Tourismus unternommen und seine Verkehrsinfrastruktur mit der Fertigstellung der Hangrui-Schnellstraße und des neuen Sinan-Hafens usw. ausgebaut. Die Stadt entwickelt sich allmählich zu einem wichtigen Öko-Tourismusziel im Wujiang-Flussbecken und zu einem regionalen Verkehrsknotenpunkt.
Deva ist die Hauptstadt des Kreises Hunedoara im Westen Rumäniens und liegt an den Ufern des Flusses Mureş. Die Stadt hat etwa 60 000 Einwohner. Die Stadt ist berühmt für die Burg Deva, eine Festung aus dem 13. Jahrhundert, die auf einem Vulkankegel thront und einen Panoramablick bietet, der die Geschichte der Region symbolisiert. Die Wirtschaft von Deva basiert auf Industrie und Dienstleistungen, und die Stadt ist auch ein Verkehrsknotenpunkt, der sie mit der Karpatenregion verbindet.
Dva blickt auf eine lange Geschichte zurück, die erstmals 1269 erwähnt wurde, und war einst eine Festung des Königreichs Ungarn. In der Stadt sind mittelalterliche Gebäude wie die Burg und die Kirche des Heiligen Kreuzes erhalten geblieben. Kulturell gesehen verfügt Deva über Museen und Theater und liegt in der Nähe der Ruinen der dakischen Zivilisation, die das vielfältige Erbe Rumäniens widerspiegeln. Die Stadt ist bekannt für ihr mildes kontinentales Klima mit vier verschiedenen Jahreszeiten, was sie zu einem idealen Reiseziel macht.
Deva ist ein natürlicher Ausgangspunkt für die Erkundung der Karpaten mit dem nahe gelegenen Retezat-Nationalpark für Wanderungen und Ökotourismus. Das Stadtleben ist friedlich und verfügt über eine gute Infrastruktur mit Bildungs- und medizinischen Einrichtungen. Als wichtiges regionales Zentrum in Rumänien verbindet Deva Geschichte und Moderne und zieht Besucher an, die seinen einzigartigen Charme erleben möchten.