Zeitzone |
Asia/Yerevan |
Standardzeit GMT / UTC |
UTC+4 |
Sommerzeit |
In dieser Region wird keine Sommerzeit angewandt. |
Zeitzone |
Asia/Aden |
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UTC+3 |
Sommerzeit |
In dieser Region wird keine Sommerzeit angewandt. |
Sewan ist eine kleine Stadt in der armenischen Provinz Gegharkunik, die im östlichen Teil des Landes an den Ufern des Sewansees liegt, etwa 66 Kilometer von der Hauptstadt Eriwan entfernt. Die Stadt ist berühmt für ihren gleichnamigen Bergsee, den Sewansee, der auf einer Höhe von etwa 1.900 Metern über dem Meeresspiegel liegt und einer der größten Süßwasserseen Eurasiens ist.
Der Sewansee ist von einer herrlichen Landschaft und kristallklarem Wasser umgeben, was ihn zu einem wichtigen Touristen- und Freizeitziel in Armenien macht. Die Stadt verfügt über historische Denkmäler wie das Sewan-Kloster, ein Kloster aus dem 9. Jahrhundert, das auf einer Halbinsel über dem See liegt und viele Touristen und Pilger anzieht. Die lokale Wirtschaft basiert auf Fischerei, Tourismus und Landwirtschaft, und das Klima ist kühl genug für einen Sommerurlaub.
Die Stadt Sewan mit ihren rund 20.000 Einwohnern hat sich ihre traditionelle armenische Kultur bewahrt, während ihre Infrastruktur ständig verbessert wird, um Unterkünfte und gastronomische Dienstleistungen anzubieten. Sie ist ein idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der Natur und der Geschichte des Kaukasus und ist für Kurzreisen leicht erreichbar.
Marib ist ein historisches Gouvernement und seine Hauptstadt im Zentraljemen, etwa 120 Kilometer östlich der Hauptstadt Sana'a gelegen. Die Stadt ist bekannt für ihr reiches Erbe an antiken Zivilisationen, da sie ein wichtiges Zentrum des antiken Königreichs Sepoy (Sheba) war und die Ruinen des berühmten Marib-Damms beherbergt, der um das 8. Jahrhundert v. Chr. gebaut wurde und den landwirtschaftlichen Wohlstand der Region unterstützte. Überall in der Stadt finden sich antike Tempel und Inschriften, wie z. B. der Tempel von Al Makkah, der den Status des Jemen als Wiege der arabischen Zivilisation widerspiegelt.
Marib liegt auf einer trockenen Hochebene mit heißem Klima, aber dank historischer Wasserprojekte war die Landwirtschaft einst der wichtigste Wirtschaftszweig. In den letzten Jahren hat die Region durch die Ausbeutung ihrer Erdölvorkommen an wirtschaftlicher Bedeutung gewonnen, was sie zu einer wichtigen Energieerzeugungsregion für den Jemen gemacht hat, die Investitionen anlockt und die Infrastruktur verbessert. Allerdings ist die Region seit langem mit Sicherheitsproblemen konfrontiert, darunter Stammeskonflikte und die Auswirkungen des Bürgerkriegs, die zu einer Verschärfung der humanitären Krise geführt haben.
Marib verfügt über ein reiches kulturelles Erbe und ist ein wichtiges archäologisches Ziel in der arabischen Welt, aber der Krieg hat die Entwicklung des Tourismus behindert. Gegenwärtig ist die Stadt eine Frontlinie im Kampf zwischen den jemenitischen Regierungstruppen und den Houthis, mit häufigen Bevölkerungsbewegungen und einem Schwerpunkt für internationale Hilfe. Trotz der Schwierigkeiten ist Marib ein Symbol für die Widerstandsfähigkeit und die historische Pracht Jemens und bietet ein großes Potenzial für den künftigen Wiederaufbau.