Zeitzone |
Asia/Yerevan |
Standardzeit GMT / UTC |
UTC+4 |
Sommerzeit |
In dieser Region wird keine Sommerzeit angewandt. |
Zeitzone |
Africa/Juba |
Standardzeit GMT / UTC |
UTC+2 |
Sommerzeit |
In dieser Region wird keine Sommerzeit angewandt. |
Sewan ist eine kleine Stadt in der armenischen Provinz Gegharkunik, die im östlichen Teil des Landes an den Ufern des Sewansees liegt, etwa 66 Kilometer von der Hauptstadt Eriwan entfernt. Die Stadt ist berühmt für ihren gleichnamigen Bergsee, den Sewansee, der auf einer Höhe von etwa 1.900 Metern über dem Meeresspiegel liegt und einer der größten Süßwasserseen Eurasiens ist.
Der Sewansee ist von einer herrlichen Landschaft und kristallklarem Wasser umgeben, was ihn zu einem wichtigen Touristen- und Freizeitziel in Armenien macht. Die Stadt verfügt über historische Denkmäler wie das Sewan-Kloster, ein Kloster aus dem 9. Jahrhundert, das auf einer Halbinsel über dem See liegt und viele Touristen und Pilger anzieht. Die lokale Wirtschaft basiert auf Fischerei, Tourismus und Landwirtschaft, und das Klima ist kühl genug für einen Sommerurlaub.
Die Stadt Sewan mit ihren rund 20.000 Einwohnern hat sich ihre traditionelle armenische Kultur bewahrt, während ihre Infrastruktur ständig verbessert wird, um Unterkünfte und gastronomische Dienstleistungen anzubieten. Sie ist ein idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der Natur und der Geschichte des Kaukasus und ist für Kurzreisen leicht erreichbar.
Malakal ist die Hauptstadt des Bundesstaates Upper Nile im Südsudan und liegt am Ostufer des Weißen Nils, etwa 650 km von der Hauptstadt Juba entfernt. Als wichtige Flusshafenstadt im Südsudan war sie einst ein Zentrum der Ölindustrie und verband ölproduzierende Regionen wie Bentiu. Die Stadt hat rund 150 000 Einwohner (Schätzung von 2014), überwiegend Dinka, deren Bewohner hauptsächlich in der Fischerei, der Landwirtschaft und im Handel tätig sind.
Malakal liegt in einer sumpfigen Ebene und ist während der Regenzeit häufig von Überschwemmungen bedroht. Die Wirtschaft war früher vom Öltransport abhängig, aber der Bürgerkrieg (2013-2020) führte zur Schließung der Ölfelder und zur Zerstörung der Infrastruktur. Derzeit lebt die Stadt von lokalen Märkten, der Nilfischerei und der kleinen Landwirtschaft, wobei der wieder aufgebaute Hafen ein wichtiger Knotenpunkt für den Warentransport ist.
Die Stadt war während des sudanesischen Bürgerkriegs ein strategischer Ort und wurde nach der Unabhängigkeit des Südsudan im Jahr 2011 zur umstrittenen Interimshauptstadt. In den letzten Jahren litt die Stadt unter dem Konflikt und einer schweren humanitären Krise und ist auf die Unterstützung der UN und von Hilfsorganisationen angewiesen. Mit den Fortschritten im Friedensprozess gewinnt Malakal allmählich seine Funktion als regionales Handelszentrum zurück.